Netzwerke enger knüpfen

Kooperation mit IWC

-ph- Ahlen - Vier Mitglieder entsendet „Pro Ahlen“ als einer von drei Gesellschaftern neben Stadt und  Volksbank in den Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG). Da gebe es manchmal durchaus „schwierige Diskussionen“, plauderte Vorsitzender Peter Schmidt aus dem Nähkästchen. Denn „Pro Ahlen“ sitzt auch mit am Tisch, wenn es um die Ausweisung von Gewerbeflächen, Neuansiedlungen oder Betriebserweiterungen, um die Entwicklung von Industriebrachen geht. Auf diese Aufgabe wollen sich Schmidt und seine Mitstreiter in Zukunft stärker fokussieren, als Vermittler zwischen Unternehmen, Stadt und WFG fungieren, Netzwerke knüpfen, etwa durch eine engere Kooperation mit dem Industrieclub (IWC) oder den Kammern. Was man nicht mehr will, ist, sich im Klein-Klein der Organisation von „Moonlight-Shopping“ oder „Halloween“ zwischen den oft ge­gensätz­lichen Interessen verschiedener Fraktionen des Einzelhandels aufreiben zu lassen. Andreas Frenz, Sprecher der Kaufleute in „Pro Ahlen“, zeigte Verständnis für diese Position: Es könne nicht Aufgabe des Vereins sein, am Karsamstag in der Fußgängerzone Ostereier zu verteilen. Frenz wie auch Peter Schmidt begrüßten daher explizit die jüngsten Initiativen der neuen „Werbenden Gemeinschaft“.

 

Quelle: Westfälische Nachrichten vom 21.09.2016