Stadt dankte Sponsoren für ihre Unterstützung bei der Neumöblierung der Fußgängerzone

-Ralf Steinhorst- Ahlen - Eine fehlt zwar noch, dennoch war es für die Stadt Zeit, den Sponsoren für die neuen Ruhebänke in der Innenstadt zu danken. Denn ihr Beitrag schonte das Stadtsäckel um circa 20 000 Euro. Die Sponsoren wiederum sind zufrieden mit der Ausstrahlung der neuen Bänke, die die Aufenthaltsqualität in der Fußgängerzone erheblich erhöhen.
Dass aber auch die Bürger mit ihrer Abstimmung ihren Anteil an dieser verbesserten Atmosphäre haben, daran erinnerte Bürgermeister Dr. Alexander Berger. „Die Umsetzung hatte Modellcharakter“, wünschte er sich bei weiteren Projekten eine ähnlich aktive Mitsprache. Besonders aber dankte das Stadtoberhaupt den Sponsoren, der Bürgerstiftung Ahlen, der Sparkasse Münsterland Ost und der  Volksbank Ahlen, für ihre finanzielle Unterstützung. Diese bestand in der Übernahme der Hälfte der Kosten von 40 000 Euro.
13 Bänke in vier Varianten wurden bisher aufgestellt, die 14. Sitzgelegenheit wird bis zum Ende des Jahres mit der Neugestaltung des Schöneberger Platzes an der Bahnunterführung folgen. „Ich finde es super, dass es jetzt endlich fertig ist“, fand Astrid Eckel von der Sparkasse die Aufstellaktion gelungen. Ins gleiche Horn blies Franz Tripp von der Bürgerstiftung: „Die Bänke bringen das Stadtbild nach vorne.“ Um das Gesamtbild zu komplettieren, hat die Stiftung inzwischen vier weitere Bänke gleicher Machart am Händelweg, am Werseradweg und sogar zwei am Buschhoff-Kreisel aufgestellt.
Ein Kompliment ging von Franz Tripp auch an die Stadt, die die Gestaltungsaufgabe schnell umgesetzt habe. Michael Vorderbrüggen von der  Volksbank freute vor allem, dass die Holzbänke bei den Bürgern sehr gut angekommen sind: „Das Ganze ist nicht nur schön, sondern wertvoll.“ Jetzt müssten die Bänke aber auch gepflegt werden, mahnte er zugleich und ergänzte: „Andere Städte sind schon neidisch auf die Stadt Ahlen.“
Unisono betonten Thorben Welte von der WFG und Peter Schmidt für „Pro Ahlen“ den Wert für den Einzelhandel. In einer Zeit, wo der Onlinehandel zunehme, sei es umso wichtiger, das Einkaufserlebnis in der Innenstadt zu steigern. Baudezernent Andreas Mentz sah das Praktische in den Bänken. Robust seien sie auf jeden Fall, im Falle von Reparaturen könne die Stadt auch selbst Hand anlegen. Nun gelte es, den Blick nach vorne zu richten, schließlich hätten Leuchtmasten und Poller auch eine Aufarbeitung nötig.

Quelle: Westfälische Nachrichten vom 13.08.2016