Kreisreiterverband und Volksbank ehren Sieger des Springpokals

Equipe Lippborg-Unterberg und Natalie Freye setzen sich durch

Freckenhorst/Warendorf (pen). In einer kleinen Feierstunde haben der Kreisreiterverband Warendorf (KRV) und die Volksbank die Sieger des Springpokals 2015 geehrt. Im Stiftshof Dühlmann in Freckenhorst gab es am Freitagabend Urkunden und Siegerpokale. Die Pokale holten sich der RV Lippborg-Unterberg als beste Mannschaft und Natalie Freye aus Reihen des RFV Milte-Sassenberg als beste Einzelreiterin ab. „Es war spannend wie selten“, sagte Annette Haversiek, KRV-Vorsitzende, mit einem Blick zurück auf die Saison 2015.

In der Tat entschied letzten Endes nur ein Wimpernschlag über den Sieg in der Mannschaftswertung. Im Kampf um den Tagessieg bei der abschließenden Wertungsprüfung in Lippborg-Unterberg musste Natalie Freye im Stechen gegen Markus Bremer aus dem ZRFV Ennigerloh-Neubeckum ran – und verlor mit nur einer Zehntelsekunde Rückstand. Für Milte-Sassenberg bedeutete das in der Gesamtwertung Rang zwei hinter Lippborg. Der Sieger erwies sich als konstanteste Mannschaft. Milte-Sassenbergs Aufholjagd – nach der ersten Wertungsprüfung war der Verein schon abgeschlagen – wurde nicht mehr belohnt. Für Lippborg-Unterberg war es der dritte Erfolg, seit der Springpokal 1980 ins Leben gerufen worden ist.

Seitdem hat diese Serie eine gute Tradition, an der der Namensgeber und auch der Kreisreiterverband noch lange festhalten wollen. „Der Wettbewerb ist sicher, wir möchten das gerne fortsetzen“, sagte Friedhelm Beuse aus dem Vorstand der Vereinigten Volksbank Münster. Dies werde von gegenseitiger Wertschätzung und Respekt getragen, erklärte Beuse weiter. Annette Haversiek hörte das gerne. Der Springpokal habe immer noch eine hohe Attraktivität, und der „Ehrgeiz ist groß“, betonte die KRV-Vorsitzende.

Das belegen auch die Zahlen: 2015 nahmen 172 Reiter an den vier Wertungsprüfungen im Oelder Geisterholz, Sendenhorst, Warendorf und Lippborg-Unterberg teil, 13 Mannschaften standen im Ergebnis. Die beste Equipe war mit 128 Punkten Lippborg, Milte-Sassenberg, 1980 der erste Sieger, folgte mit 122 Punkten vor Ostbevern (112) und Ennigerloh-Neubeckum (106) sowie Sendenhorst und Geisterholz, die sich mit je 90 Punkten Rang fünf teilten. In der Einzelwertung siegte Natalie Freye vor Lina Thülig (Lippborg) und Reinhard Knappheide (Ostbevern).

 

Quelle: Die Glocke vom 01.03.2016