Reaktion auf Gerüchte

Gebäude der Volksbank steht aktuell nicht zum Verkauf

Warendorf (pw). Für die Volksbank ist der Verkauf ihres Hauptgebäudes am Münsterwall derzeit kein Thema. Auf „Glocke“-Anfrage trat Vorstand Thomas Schmidt in Warendorf kursierenden Gerüchten entgegen, die Bank wolle ihr Gebäude veräußern und Räumlichkeiten zurückmieten. „Ich kenne diese Gerüchte, die sich seit geraumer Zeit immer wieder verbreiten. Ursache ist möglicherweise, dass wir eine entsprechende Anfrage eines Kaufinteressenten hatten. Die Initiative ist aber nicht von uns ausgegangen, und für uns ist eine Veräußerung aktuell kein Thema“, stellte Schmidt klar. Er könne und wolle aber damit nicht ausschließen, dass nicht zuletzt vor dem Hintergrund von Fusionen „alles auf den Prüfstand kommt“. Dazu gehörten grundsätzlich auch Raumkonzepte an allen Standorten der Bank, nicht nur in Warendorf selbst.

Juristischer Hauptsitz der Volksbank eG, zu der die bis dahin eigenständigen Volksbanken Ahlen-Sassenberg-Warendorf und Oelde-Ennigerloh-Neubeckum verschmolzen sind, ist die Hauptstelle am Münsterwall in Warendorf, 1979 von der damaligen Volksbank Warendorf als klotziger Neubau am Rande der historischen westlichen Altstadt am Münstertor errichtet. Der Baustil selbst war von Beginn an kontrovers diskutiert worden.

Bei der nun sich abzeichnenden weiteren Fusion mit der größeren Volksbank Bielefeld-Gütersloh mit Sitz in Gütersloh gehen Beobachter nicht davon aus, dass der juristische Hauptsitz in Warendorf bleibt. Bislang aber gibt es lediglich einen Kooperationsvertrag beider Institute. Die Fusion ist für 2018 angepeilt.