Unser Nachhaltigkeitsprojekt 2020

Nachhaltigkeit fängt vor der eigenen Haustür an. Jeder kann etwas tun und es lohnt sich. Ob Stromsparen, Mülltrennung oder auch der Kauf von regionalen Produkten: Wenn der Mensch die ihm zur Verfügung stehenden Ressourcen bewusst und effizient einsetzt, schont er seine Umwelt und auch die ihm nachfolgenden Generationen.

Auch die Volksbank eG hat sich das Thema Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben. Gerade als regionales Finanzinstitut liegt unserer Bank nachhaltige Entwicklung vor Ort besonders am Herzen. Dafür müssen die ökologischen, ökonomischen, sozialen und ethischen Belange in einer Balance stehen, um ein langfristig lebensfähiges System zu schaffen.

Immer mehr Menschen legen auch bei ihrer Geldanlage Wert auf Nachhaltigkeit und setzen dabei vor allem auf Investmentfonds. Die gestiegene Attraktivität von nachhaltigen Investments bei Anlegern kann zum einen auf das veränderte Konsumverhalten der Menschen mit bewusster Produktauswahl zurückgeführt werden. Zum anderen suchen Sparer in Zeiten niedriger Zinsen und zunehmender Unsicherheit an den Kapitalmärkten nach Anlagealternativen. Mit unserer Nachhaltigkeitskampagne möchten wir unsere Kunden ermutigen, ihr Geld verstärkt nachhaltig zu investieren.

Für jeden Kunden, der im Kampagnenzeitraum vom 17. August bis 31. Dezember 2020 einen nachhaltigen Ansparplan oder eine Einmalanlage bei seinem Berater zeichnet, unterstützt die Volksbank eG zusätzlich eins von vier nachhaltigen Projekten in der Region mit jeweils 20,00 Euro. Welches Projekt unterstützt wird, entscheidet dabei der jeweilige Kunde selbst.

Unsere vier zur Auswahl stehenden Projekte stellen wir Ihnen hier näher vor.

Insektenbeet in Warendorf

In Warendorf unterstützen wir eine Bienenwiese, die am Emssee entstehen soll. Zusammen mit der Stadt planen wir eine Fläche mit Pflanzen zu gestalten, die besonders bienenfreundlich sind und die ohne Schädlingsmittel wachsen dürfen. Denn Bienen sind vom Aussterben bedroht und brauchen Hilfe. Die Spende für die Bienenwiese unterstützt die heimische Honigproduktion und stärkt die Artenvielfalt.

Hospizbewegung in Ahlen

In einer alternden Gesellschaft wird der Tod immer sichtbarer. In den seltensten Fällen ist das aber ein einfacher Umgang. Wer dabei Unterstützung benötigt, der kann sich an die Hospizbewegung im Kreis Warendorf mit Sitz in Ahlen wenden.

Der Verein, der sich als Bürgerbewegung begreift, bietet Sterbenden und deren Angehörigen Hilfe in Form von ehrenamtlichen Begleitern oder einer Unterbringung im Hospizzentrum. Daneben verfolgt er mit seiner Bildungsarbeit das Ziel, das Sterben als gemeinsamer Belang in den Fokus der Gesellschaft zu rücken. Die Spende unterstützt den offenen, solidarischen und selbstbestimmten Umgang mit dem Tod.

Streuobstwiese in Harsewinkel

Knallrote Äpfel, leuchtend gelbe Birnen und intensiv-blaue Pflaumen: In Harsewinkel entsteht im Herbst in Zusammenarbeit mit der Stadt eine Streuobstwiese mit 30 bis 40 Obstbäumen im Bereich der Boomberge. Streuobstwiesen sind wichtig für die Natur, denn sie bieten den unterschiedlichsten Lebewesen Unterkunft und Nahrung. Neben Insekten und Vögeln, profitieren auch Säugetiere wie Eichhörnchen und Igel, für die so eine Wiese ein reich gedeckter Tisch ist. Darüber hinaus lassen sich damit alte Obstsorten kultivieren, die bei einer komerziell genutzen Obstplantage das Nachsehen hätten. Und wer mal zwischendurch Appetit auf einen Apfel oder eine Birne hat, kann einfach zugreifen. Die Spende für die Streuobstwiese bedeutet somit für viele Lebewesen ein Gewinn.

Burgbühne Stromberg

Mit der Burgbühne Stromberg fördern wir einen ganz besonderen Ort. Sie unterscheidet sich nämlich von allen anderen Freilichtbühnen durch die Einzigartigkeit ihrer Spielstätte – den Stufen der Wallfahrtskirche Heilig Kreuz. Dieser Ort war und ist der Burgbühne immer mehr als eine geeignete Kulisse für die vielen Laiendarsteller. Die Freilichtbühne wird von einem Verein getragen, der sich hauptsächlich durch die Eintrittsgelder für die Theaterstücke finanziert. Wegen der Corona-Pandemie musste auch die Burgbühne schließen und konnte keine Einnahmen erzielen. Jede Spende sichert somit das Fortbestehen.