3.000 Bäume pflanzen gegen den Klimawandel

Kreis Warendorf/Kreis Gütersloh. Als genossenschaftliche Bank ist die Volksbank eG fest in der Region verwurzelt. Um dies noch greifbarer zu machen und als sichtbares Zeichen für ihre regionalen Wurzeln, hat sich die Kreditgenossenschaft Anfang des Jahres der bundesweiten Klima-Initiative „Morgen kann kommen“ des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in Zusammenarbeit mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V. (SDW) angeschlossen. 180 Banken haben sich mittlerweile an der Initiative beteiligt, deren Ziel es ist, das vielseitige Engagement der Genossenschaftsbanken zu bündeln und bis 2024 gemeinsam eine Million Bäume zu pflanzen.

„Wie kann man besser Werte wie Nachhaltigkeit, Verantwortung und Weitsicht verdeutlichen, als mit dem Pflanzen eines Baumes? Als Genossenschaftsbank nehmen wir uns der Verantwortung an, nachhaltige Maßnahmen gegen den Klimawandel vor Ort zu fördern, und engagieren uns in unserer Region im Rahmen der bundesweiten Initiative für die Baumpflanzaktion „Wurzeln“. Im Fokus der Klima-Initiative stehen zunächst der Schutz von Deutschlands wichtigstem Ökosystem und CO2-Speicher, dem Wald, und die Wiederbewaldung zerstörter Flächen. Bereits Ende 2021 hatten wir entschieden, in diesem Jahr für jedes neue Volksbank-Mitglied einen Baum zu pflanzen. Als uns dann der Aufruf zur bundesweiten Klimainitiative erreichte, war es naheliegend, unser Vorhaben im Rahmen der Maßnahme zu verwirklichen,“ betonte Vorstand Norbert Eickholt während der offiziellen Vorstellung der Fläche.

 

Eine gute Mischung aus Aufforstung und Erhalt sowie die Sicherstellung der langfristigen Pflege der Bäume steht hierbei im Vordergrund. Denn auch die heimischen Wälder leiden unter den Auswirkungen des Klimawandels. Steigende Temperaturen, Trockenstress und schädliche Insektenpopulationen sorgen dafür, dass sich die Widerstandsfähigkeit der Wälder erheblich verändert und viele Baumarten nachhaltig gefährdet sind. Das zeigen deutlich die Waldschäden der letzten Jahre. Mit dem Projekt „Wurzeln“ werden gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) bedarfsgerecht Baumarten gepflanzt, die in den jeweiligen Regionen tatsächlich benötigt werden. Edward Olson, Projekt Koordinator bei der SDW, stellte die Ziele der Klimainitiative und die Rolle und Aufgabe seines Arbeitsgebers dabei näher vor.

 

Der zuständige Revierförster Jochen Garbe vom Regionalfortsamt Münsterland sorgte letztendlich mit seiner Bewerbung dafür, dass die 0,6 ha große Fläche im Waldgebiet Haar in Ahlen-Dolberg für die Umsetzung des Projektes ausgewählt wurde. „Ich habe als erstes Dennis Beese als Waldbesitzer angesprochen und seine Zustimmung für die Bewerbung eingeholt. Wir haben uns natürlich sehr gefreut, als kürzlich die Zusage kam, dass unsere Fläche ausgewählt wurde. Aktuell stehen hier noch tote Fichten, die aber Anfang Januar gerodet werden. Weitere Vorarbeiten wie z. B. die Einzäunung der Fläche, kommen dann ebenfalls noch auf Herrn Beese zu, bevor die Bäume gepflanzt werden können“, so Garbe während des Pressegesprächs.

 

„1.414 Kunden konnten wir in diesem Jahr bisher als neues Mitglied begrüßen. Wir haben die Anzahl der Bäume direkt auf 1.500 aufgestockt. Wir wollten aber noch mehr tun. In unserem Haus gibt es die schöne Tradition Mitgliederjubilare (ab 40 Jahre Mitgliedschaft) zu einer Jubilarfeier einzuladen. Im letzten Jahr konnte aufgrund der anhaltenden Pandemie leider keine

 

 

 

Präsenzveranstaltung angeboten werden, daher haben wir uns entschieden, symbolisch für die Jubilare des letzten Jahres ebenfalls 1.500 Bäume zu pflanzen. Insgesamt werden dazu jetzt im Frühjahr, hier an dieser Stelle, somit insgesamt 3.000 Bäume gepflanzt. Aber das ist noch nicht alles. Wir planen rund um den Tag des Baumes (24. April) die Neumitglieder zu einem Mitgliedertag hier in die Schonung einzuladen, um sich dann selbst einen Überblick über unser Projekt zu verschaffen. Details dazu folgen. Auch 2023 möchten wir die Aktion weiter fortsetzen und für Neumitglieder einen Baum pflanzen. Wir werden Anfang des neuen Jahres Waldbesitzer in unserem Geschäfts-gebiet suchen, die geeignete Flächen zur Verfügung stellen möchten. Wir sind gerade dabei einen entsprechenden Pflanzkodex zu entwickeln.“ erklärte Norbert Eickholt abschließend.

Stellten gemeinsam das Projekt vor: (v.l.n.r.) Förster Jochen Garbe, Vorstand Norbert Eickholt, Projekt Koordinator Edward Olson und Waldbesitzer Dennis Beese.